SALUSVITAL
Wann ist man überfordert?
Überforderungen ist die Bezeichnung für eine körperliche und psychische Reaktion auf eine erhöhte Beanspruchung. Das Empfinden ist individuell und subjektiv bei jedem Menschen anders. Begleitend dazu löst es aber auch eine körperliche Veränderung hervor. Bei langanhaltender Belastung oder Druck werden die Hormone Cortisol und Insulin in erhöhtem Masse ausgeschüttet. Längerfristig fühlt man sich müde und lustlos, will nichts mehr hören und sehen, leidet die Konzentrationsfähigkeit und schlaflose Nächte folgen. Das Gewicht kann ansteigen, insbesondere um die Bauchregion.
Welche körperlichen Reaktionen sind die Folge?
Heute sind Zeitmangel, Doppelbelastungen durch Beruf und Familie, Mobbing, Schlaflosigkeit und Reizüberflutungen für Überlastungen verantwortlich. Früher war der Säbelzahntiger schuld, wenn beim Menschen Adrenalin ausgeschüttet wurde. Adrenalin mobilisiert sofort ein Maximum an Ernergie, was zu einem schlagartigen Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Mit dem Wettlauf gegen den Tiger wurden diese erhöhten Hormonwerte wieder abgebaut. In der heutigen Zeit fehlt dieser körperliche Ausgleich oft. Das andere Hormon, das Cortisol wird erst nach länger anhaltendem Stress produziert. Die Herzfrequenz und der Blutdruck werden erhöht, der Körper wird auf Aktion vorbereitet. Alle Systeme, die nicht unbedingt gebraucht werden, werden zurückgedreht, darunter das Immunsystem, der Fettstoffwechsel und die Verdauung. Sexualität wird unter Cortisolwirkung uninteressant, selbst das Gehirn reduziert sich auf die notwendigste Leistung.
Für Personen mit
- Schlafstörungen
- Stress
- Burnout
- dauernder Müdigkeit
